Google-Bewertungen im Team freigeben
Ein klarer Weg vom Entwurf zur Veröffentlichung: Zuständigkeiten, offene Fakten und die aktuelle Freigabe nachvollziehbar halten.
Ratgeber
Wir haben den Satz nachgeschlagen, mit dem dieser Dienst fast beworben worden wäre. Er stimmt nicht.
Wenn Ihnen jemand einen Antwort-Service verkaufen will, liegt ein Satz nahe: „Google stuft Läden, die auf Bewertungen antworten, besser ein." Er klingt einleuchtend, er ist leicht zu merken, und er verkauft gut.
Er steht so nicht in Googles Dokumentation. Wir haben nachgesehen, und zwar auf der Seite, die genau diese Frage beantwortet: „Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern".
Abheben, nicht ranken. Google sagt, dass Antworten Ihren Betrieb von der Konkurrenz unterscheiden. Das ist eine Aussage über den Menschen, der Ihre Bewertungen liest, nicht über den Algorithmus, der Ihren Eintrag sortiert.
Und dieser Mensch ist der, auf den es ankommt. Wer zwei Imbisse mit 4,3 Sternen nebeneinander sieht und bei einem davon liest, wie der Inhaber auf eine Kritik eingeht, hat sich in dem Moment entschieden. Nicht wegen der Platzierung, sondern wegen des Eindrucks.
Wenn Sie auf Kundenrezensionen antworten, zeigen Sie damit, dass Sie das Feedback Ihrer Kunden schätzen. Positive Rezensionen und hilfreiche Antworten können dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen sich von der Konkurrenz abhebt. Google, Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern
Hier steht tatsächlich etwas über die Platzierung, aber es geht um etwas anderes: um die Anzahl und die Güte der Rezensionen, nicht um die Antwort darauf. Der Faktor heißt bei Google „Bekanntheit" und zählt unter anderem, wie viele Bewertungen Sie haben und wie gut sie ausfallen.
Das ist ein Unterschied mit Folgen. Wer Ihnen ein besseres Ranking über Antworten verspricht, verspricht die Wirkung eines Hebels, an dem er gar nicht zieht.
Je mehr Rezensionen und positive Bewertungen Ihr Unternehmen erhält, desto besser kann das Ranking in lokalen Suchergebnissen ausfallen. Google, Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern, Abschnitt Bekanntheit/Beliebtheit
Dieser eine Satz steht im selben Abschnitt, und er beendet die Diskussion. Niemand kann Ihnen eine Platzierung bei Google zusagen. Nicht wir, nicht die Agentur, die es Ihnen anbietet, und nicht gegen Bezahlung.
Wenn ein Anbieter das trotzdem tut, sagt er Ihnen etwas zu, das der Betreiber der Plattform ausdrücklich ausschließt. Das ist der Punkt, an dem Sie nachfragen sollten, was er sonst noch verspricht.
Ein besseres lokales Ranking bei Google kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung. Google, Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern
Antworten sind trotzdem die Mühe wert, nur aus einem anderen Grund als dem, der Ihnen verkauft wird. Drei Gründe, die ohne Ranking auskommen:
Wir versprechen kein Ranking. Das steht nicht im Kleingedruckten, sondern als eigener Abschnitt auf unserer Startseite, direkt neben den Preisen, mit genau diesen Zitaten daneben. Es steht außerdem in unseren AGB, damit die Verkaufsseite und der Vertrag dasselbe sagen.
Was wir versprechen, ist die Arbeit: Jede neue Bewertung bekommt innerhalb von 24 Stunden eine Antwort, die auf ihren Inhalt eingeht, und jede geht durch die Hände eines Menschen, bevor sie online geht.
Jede Aussage in diesem Beitrag lässt sich nachschlagen. Hier stehen die Quellen, aus denen sie stammt, mit dem Datum, an dem wir sie zuletzt geprüft haben.
Ein klarer Weg vom Entwurf zur Veröffentlichung: Zuständigkeiten, offene Fakten und die aktuelle Freigabe nachvollziehbar halten.
Die Rezension hat sich geändert, die Antwort steht noch auf dem alten Stand. So prüfen Sie, ob eine sachliche Aktualisierung sinnvoll ist.
Ohne Kommentar bleibt der Anlass offen. Eine gute Antwort erfindet keine Geschichte: Sie dankt knapp oder bietet einen passenden direkten Kontakt an.
Die kritische Bewertung bekommt die Antwort sofort, das Lob bekommt keine. Dabei ist die Antwort auf fünf Sterne die einfachste und die, die jeder Gast vor dem ersten Besuch liest.
Eine Bewertung behauptet etwas, das nicht stimmt. Ob sie verschwindet, entscheidet Google oder ein Gericht. Hier steht, welcher Weg zu welcher Bewertung passt, welche Fristen laufen und was Sie am ersten Tag tun.
Eine Antwort auf diese Frage liegt nahe: „Ich geb dir mal mein Passwort." Genau die sollten Sie nicht geben, und Google sagt selbst, warum.
Wie man freundlich bleibt, ist das eine. Was man beim Richtigstellen versehentlich öffentlich macht, ist das andere, und es ist der Unterschied zwischen Ärger und Anwalt.
Vier Sätze in einer Reihenfolge, die deeskaliert. Denn die Antwort schreiben Sie nicht nur für den, der die Bewertung geschrieben hat, sondern für alle, die sie danach lesen.
Die kurze Antwort: ja. Die längere Antwort erklärt, warum der Aufsteller mit „10 Prozent auf die nächste Bestellung" Sie beide Bewertungen kosten kann.